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Spitale, Siechenhäuser, Armenhäuser und Waisenhäuser

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Spitale, Siechenhäuser, Armenhäuser und Waisenhäuser

Die erste schriftliche Spur der Wohlfahrtspflege finden wir in einer Schrift aus dem Jahre 1256, in der  ein Hospital des Deutschritterordens erwähnt ist. Das Siechenhaus (damals im Sinne eines Hauses für Aussätzige) ist am Ende des 13. Jahrhunderts in Heiligenkreuz vermerkt.  Ein jüdisches Hospital – seelhaus – wird in einer Urkunde  Karls IV. erwähnt. In der Mitte des 15. Jahrhunderts lesen wir von einem Siechenhaus in Kulm, unterhalb der St.-Anna-Kirche. Um 1470 ist das Spital der Kreuzherren mit dem Roten Stern bekannt.  In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts ist das Bruderhaus St. Jacob entstanden. 1525 – lazareth in der schulgaße, seelhaus genannt, für kranke leut. In der Mitte  des 16. Jahrhunderts wurde bei St. Jodok ein Siechenhaus errichtet und am Anfang des 17. Jahrhunderts ein Lazarett für Infektionskrankheiten.

Im 14. und 16. Jahrhundert schreibt man von einem Spital für Kinder. Anfang des 18. Jahrhunderts  wurde ein Waisenhaus für zwölf Kinder in der Schiffgasse errichtet. Ein modernes Waisenhaus wurde im Jahr 1904 eröffnet.

Seit 1839 stand unterhalb des Gymnasiums das Bürgerkrankenhaus. Im Laufe des 19. Jahrhunderts genügte es den Anforderungen allmählich nicht mehr. Das neue moderne Allgemeine Krankenhaus mit einem Infektionspavillon wurde 1910 eröffnet.

(RS)

 

Bilder

Das älteste Hospital

Das älteste Hospital

Bürgerkrankenhaus

Bürgerkrankenhaus

Bürgerkrankenhaus, heute Schule

Bürgerkrankenhaus, heute Schule

 
 
 
Interaktive Enzyklopädie der Stadt Cheb

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