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Haus Werndl

Anzahl der Ansichten: 5550

Kategorie: Häuser auf dem Marktplatz

Adresse: Náměstí Krále Jiřího z Poděbrad 27

 
 
 

Das Werndlhaus

War ursprünglich, ab dem 15. Jh., im Besitz der Familie Schmiedel von Seeberg. Im Jahre 1687 wurde es von Werndl von Lehenstein gekauft. Das Werndlsche Wappen findet man im Hof hinter der erhaltenen großen gotischen Eingangshalle.

(bh)

 

Weitere Textinformationen

 
 

Prökl 1877

Das alte Werndl´sche Geschlechtshaus Nr. 473 der Familie bereits 1376 zugehörig, woselbst Waldstein 1625 bei dem Rathsharrn Georg Werndl von Klein-Lehenstein wohnte, der bei ihm in großer Gunst stand und eine Salva guardia am 2.September gegen Beschädigung seiner Güter erhielt. An dem Hofgebäude ist noch das Wappen zu sehen.

(Prökl 1877,495)

 
 

Siegl 1931

Besitzer, N.C. 473, Marktplatz 28 (Eduard Reichl)

1496-1510 Bernhard Schmiedl

1511 Jobst Schmiedl

1512-1544 Johann Schmiedl von Seeberg, Bürgermeister

1545-1549 Dessen Witwe

1550-1554 Deren Erben

1555-1579 Hans Schmiedl von Seeberg

1580 Dessen Witwe

1581-1583 Deren Erben

1584-1595 Georg Schmiedl von Seeberg

1596-1603 Heinrich und Bernhard Schmiedl von Seeberg

1604-1623 Bernhard Schmiedl von Seeberg, Bürgermeister

1624-1636 Dessen Erben

1637-1685 Wolf Bernhard Schmiedl von Seeberg

1686 Dessen Erben, die das Haus am 6. Feber 1687 dem Ignaz Maximilian Werndl von Lehenstein verkaufen. Das Wappen der Werndl befindet sich an der rechten Hofwand des vorbezeichneten Hauses N. C. 472 eingemauert. Auch die Werndl hatten ihre Gruft in der St. Niklaskirche, und zwar im Kirchenschiff, vor dem Orgelchor an der Nordseite. Auch diese Gruft, die ich ebenfalls besichtigt, wurde vermauert und überpflastert. 1687-1707 Der genannte Ignaz Max. Werndl von Lehenstein. + 23. 4. 1707. 1708-1719 Dessen Witwe Eleonora, geb. Brusch von Neuberg 1720-1721 Deren Erben 1721-1749 Johann Philipp Werndl von Lehenstein

1750-1756 Dessen Erben 1757- ? Mathes Riedl

(Siegl 1931/3)

 
 

Kunst 1992

Nr. 473 Ehemal. "Werndlsches Geschlechterhaus".

Wappen im Hof. Große, gotische Eingangshalle mit gotischem Hofportal; schmucklose Fassade, die oben durch eine Reihe kleiner Rundfenster abgeschlossen wird. Mitte 19. Jh. durch einfache Fensterbekrönungen verziert. Dreistöckiges Steildach mit Gaubenreihen.

(Kunst 1992,601)

 

Gotisches Haus aus dem 15. Jahrhundert, im 17. Jahrhundert im Barockstil umgebaut. Im Jahre 1625 wohnte hier beim Besitzer des Hauses, dem Bürgermeister Georg Werndl von Lehenstein (Chlumeček) der Befehlshaber der kaiserlichen Truppen des Dreißigjährigen Krieges, Albrecht von Wallenstein. Von der großen gotischen Eingangshalle blieb das gotische Hofportal erhalten. Die eigentliche Halle wurde bei der Vereinheitlichung des Niveaus des Erdgeschosses im Rahmen der Umbauten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit preußischen Kappengewölbestreifen versehen. Das dreigeschossige, vierachsige Haus hat in der Hauptfassade zum Marktplatz lediglich Etagensimse und ein Bossenwerk des Erdgeschosses. Das dreigeschossige steile Dach mit vier Erkerreihen sowie die eigentliche Gliederung der Hauptfassade über der Bekrönung und die Aufstocken erfuhren seit den Umbauten aus dem Jahre 1850 keine wesentlichen Veränderungen. Zum Haus gehört ein dreigeschossiger Hofflügel, der an das Haus Nr. 474 anliegt.

Für die Öffentlichkeit lediglich zu den Betriebszeiten der hier angesiedelten Betriebe geöffnet.

 

Kontakte/Ansprechpersonen

Adresse: Náměstí Krále Jiřího z Poděbrad 27

 

Bilder

Haus Werndl um 1900

Haus Werndl um 1900

Haus Werndl im Jahre 1953

Haus Werndl im Jahre 1953

Haus Werndl, Fassade 1979

Haus Werndl, Fassade 1979

 
Haus Werndl im Jahre 1999

Haus Werndl im Jahre 1999

 Haus Werndl 2013

Haus Werndl 2013

 Haus Werndl 2013

Haus Werndl 2013

 
 Haus Werndl 2013

Haus Werndl 2013

 Haus Werndl 2013

Haus Werndl 2013

 Haus Werndl 2013

Haus Werndl 2013

 
 

 
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