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Das Schlickhaus

Anzahl der Ansichten: 4548

Kategorie: Häuser auf dem Marktplatz

Adresse: náměstí Krále Jiřího z Poděbrad 481/36

 
 
 

Das Schlickhaus

Das ehemalige Schlicksche Geschlechterhaus wurde im 19. Jahrhundert nach den Plänen von Vinzenz Prökl umgebaut. In die schlichte Empirefassade wurde dabei das Verbindungswappen der Juncker und Aychler mit der Jahreszahl 1670 eingemauert. Dieses Wappen befand sich ursprünglich in dem gegenüberliegenden Haus Nr. 5 unter dem Gablerhaus.

(bh)

 

Weitere Textinformationen

 
 

Prökl 1877

Das Schlickhaus

Das alte Schlick´sche Geschlechtshaus (Ring 481) neben dem überbauten Bindergäßchen, früher nur 3 Fenster mit hochspitzigem Dachgiebel über dem Erdgeschosse noch 3 Stockwerke, ein Neubau mit jetzt 4 Fenstern, gehörte dem angesehenen ritterlichen und rathsherrlichen Geschlechte der Schlick von Lasan auf Seeberg, was mit dem berühmten Kaspar Schlick in der Grafenstand erhoben wurde. Es gehörte später 1531 - 1667 der Rathsherrlichen Familie Merckel, jetzt dem Kaufmann Böhm. In der gewölbten Thorhalle ist hinten in der Kaminwand ein Wappenstein eingemauert, der aber nicht in dieses Haus, sondern in das alte Minettische Haus (Ring 506) gehört, das Junckher- und Aychler´sche Verbindungswappen mit der Jahreszahl 1650 darstellend.

(Prökl 1877, 492-3)

 
 

Siegl 1931

Hausbesitzer, N.C. 481, Marktplatz 36 (Josef und Marie Netsch)

1496-1517 Thomas Wernher

1518-1526 Erhard Wernher

1527-1553 Jorg Merckl (später Markl)

1554-1569 Michel Merckl

1570-1597 Johann Merckl

1598-1603 Dessen Witwe

1604-1631 Peter Merckl

1632-1644 Dessen Erben

1645-1667 Andreas Merckl

1667 Dessen Witwe

1668-1676 Johann Paul Feßelreuther

1677-1688 Dessen Witwe Susanna, die am 29. 1. 1689 ihr Haus dem Johann Adler, Weißgerber, zuschreiben läßt

1689-1717 Johann Adler. Am 21. Mai 1718 verkauft der Rat das in Crida verfallene Haus des Joh. Adler dem Ferdinand Hauer um 3 650 fl., der es wieder dem Paul Bürger abtrat

1718-1736 Paul Bürger

1737-1738 Dessen Witwe

1739-1741 Deren Sohn Johann Paul Bürger

1742-1745 Dessen Witwe

1745 Johann Georg Ziegler

1746-? Dessen Witwe

(Siegl 1931/26)

 
 

Kunst 1992

Nr. 481 Bindergasse 2

Ehemal. "Schlicksches Geschlechterhaus". Im frühen 19. Jh. durch V. Prökl umgebaut von einem dreiachsigen Giebelhaus in ein vierachsiges Traufdachhaus mit schlichter Fassade, die Empireelemente verarbeitet. Darin ist ein Wappenstein von Haus Nr. 506 aus dem Jahr 1670 eingemauert, mit dem Verbindungswappen der Juncker und der Aychler.

(Kunst 1992,602)

 

Für die Öffentlichkeit lediglich zu den Betriebszeiten der hier angesiedelten Betriebe geöffnet.

 

Kontakte/Ansprechpersonen

Adresse: náměstí Krále Jiřího z Poděbrad 481/36

 

Bilder

Haus Schlick um 1900

Haus Schlick um 1900

Haus Schlick im Jahre 1937

Haus Schlick im Jahre 1937

Haus Schlick. Fassade mit Wappen um 1940

Haus Schlick. Fassade mit Wappen um 1940

 
Haus Schlick im Jahre 1956

Haus Schlick im Jahre 1956

Haus Schlick im Jahre 1964

Haus Schlick im Jahre 1964

Haus Schlick, Fassade 1979

Haus Schlick, Fassade 1979

 
Haus Schlick im Jahre 1999

Haus Schlick im Jahre 1999

Haus Schlick. Bauplan. V. Prökl um 1840

Haus Schlick. Bauplan. V. Prökl um 1840

Das Schlickhaus 2013

Das Schlickhaus 2013

 
Das Schlickhaus 2013

Das Schlickhaus 2013

Das Schlickhaus 2013

Das Schlickhaus 2013

Das Schlickhaus 2013

Das Schlickhaus 2013

 
Das Schlickhaus 2013

Das Schlickhaus 2013

 

 
Interaktive Enzyklopädie der Stadt Cheb

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