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Befestigung

Anzahl der Ansichten: 4997

Kategorie: Burg Eger

Adresse: Dobrovského 21

 
 
 

Befestigung

Die Lage der Burg selbst bietet gute Voraussetzungen für den Schutz gegen einen Angriff: Von drei Seiten felsiger Hang, südlich der Halsgraben. Als Eger zu einer Festung ausgebaut wurde, wurde die Pfalz als Zitadelle in eine Ziegel-Befestigungsmauer mit Kasematten  eingeschlossen, was aber für das Aussehen der Burg nicht gerade von Vorteil gewesen ist.

(RS)

 

Weitere Textinformationen

 
 

Šebesta 1998

Die Kasematten

Nach dem Dreißigjährigen Krieg, in dessen Verlauf Eger abwechselnd von schwedischen, kaiserlichen oder sächsischen Truppen besetzt und erobert wurde, ordnete Kaiser Ferdinand III. 1652 an, mit dem Bau eines Barockfestungwerks um die Stadt und Burg zu beginnen. Die zahlreichen Umbauten veränderten wesentlich das Aussehen und die gesamte Lage der Burg. Mit Ausnahme des Palas wurde die ganze Burg mit einem Barockziegelgehäuse versehen. An der südwestlichen Ecke wurde ein spitzenförmiges Bollwerk gebaut, dessen zwei Ecken mit Steinreliefen des österreichischen Kaiserwappens verziert sind. Die Verteidigung der Burg gegenüber der Stadt sollten der im Süden verbreiterte Graben und die 1673 erbauten Kasematten sichern. Es sind gewölbte, zu militärischen Zwecken bestimmte Räume mit kleinen Schießscharten in den dicken Wänden. Von der letzten Zelle westlich vom Schwarzen Turm führt ein kleines Ausfalltor aus der Burg heraus. Anstatt eines Daches haben die Kasematten eine Erdschanze, die den Aufprall der Kanonenkugeln dämpfen und sie auch besser abfangen sollten. Dieser monströse Bau reichte bis zum ersten Stockwerk des Schwarzen Turms. Die Eintönigkeit des Ziegelmauerwerks wird durch das Barockportal des Einfahrtstores neben dem Schwarzen Turm belebt, auf dem die heute kaum lesbare Inschrift "LIRISAGHBR" steht, was bedeutet: Leopold I. Romanorum Imperator Semper Augustus, Germaniae, Hungariae, Bohemiae Rex (Leopold I., Römischer Kaiser, allzeit Mehrer des Reichs, deutscher, ungarischer und böhmischer König). Diese Inschrift wurde hier vor Leopolds Besuch in Eger 1673, gleich nach der Beendigung des Umbaus der Burg eingraviert. In der ehemaligen Wachstube befindet sich heute die Kasse. Im südöstlichen Teil der Kasematten, der 1986 erstmals zugänglich gemacht wurde, können sich die Besucher über die Ergebnisse der bisherigen archäologischen Forschungen im Egerland informieren. In diesem Raum ist auch ein interessantes architektonisches Detail zu sehen, und zwar eine barocke Sicherheitslüftung des Munitionslagers in der südlichen Fensternische. In den westlichen Kasematten befindet sich die Dauerausstellung der Egerer Hafnerei.

©ebesta 1998

 

Betriebszeiten

Zeitraum Wochentage Öffnungszeiten
1.1. - 28.8. Samstag - Sonntag 10:00 - 15:00
1.3. - 31.3. Samstag - Sonntag 10:00 - 17:00
1.4. - 31.5 Dienstag - Sonntag 10:00 - 17:00
1.6. - 30.6. Dienstag - Sonntag 10:00 - 18:00
1.7. - 31.8. Montag - Sonntag 10:00 - 18:00
1.9. - 31.10. Dienstag - Sonntag 10:00 - 17:00
1.11 - 31.12. Samstag - Sonntag 10:00 - 15:00

 

 

 

Eintrittspreise

Im gültigen Eintrittspreis für das gesamte Areal der Burg Eger inbegriffen:

Eintrittspreise Preis
Erwachsene 60 CZK
Kinder bis 6 Jahre, Schwerbehinderte II. u. III. Grades kostenlos
Kinder 6 – 15 Jahre, Studenten, Rentner 30 CZK
Familienkarte (2 Erwachsene + 2 Kinder) 140 CZK
Zuschlag für geführte Besichtigungen 20 CZK/Person
 

Kontakte/Ansprechpersonen

Adresse: Dobrovského 21

Telefon: +420 602 169 298

E-mail: kastelan@hrad-cheb.cz

Web: www.hrad-cheb.cz

Facebook: https://www.facebook.com/pages/Hrad-Cheb/310650255669207

 

Bilder

Mühlturm von Osten um 1900

Mühlturm von Osten um 1900

Mühlturm von Westen um 1910

Mühlturm von Westen um 1910

Mühlturm von Westen um 1900. J. Haberzettl

Mühlturm von Westen um 1900. J. Haberzettl

F 770, sign. 138-7

 
Kasematten. Zugang vom Hof aus. Jonas 1911

Kasematten. Zugang vom Hof aus. Jonas 1911

SOkA Cheb, F 5, sign. 19-5

Kasematten. Grundriss. Schürer 1934

Kasematten. Grundriss. Schürer 1934

Mühlturm. Grundriss und Querschnitt. Schürer 1934

Mühlturm. Grundriss und Querschnitt. Schürer 1934

 
Kasematten. Querschnitt. Jonas 1911

Kasematten. Querschnitt. Jonas 1911

Kasematten. Grundriss um 1840. V. Prökl

Kasematten. Grundriss um 1840. V. Prökl

SOkA Cheb, F 1, V. Prökl V., FOL.:429

Das Sandtor. Grundriss um 1840. V. Prökl

Das Sandtor. Grundriss um 1840. V. Prökl

SOkA Cheb, F 1, FOL.:272

 
Mühlturm. Schürer 1934

Mühlturm. Schürer 1934

Das Mühltor um 1840. V. Prökl

Das Mühltor um 1840. V. Prökl

SOkA Cheb, F 1, FOL.:285

Das Sandtor im Jahre 1560. V. Prökl 1842

Das Sandtor im Jahre 1560. V. Prökl 1842

SOkA Cheb, F 1, FOL:272

 
Das Sandtor im Jahre 1496. V. Prökl 1842

Das Sandtor im Jahre 1496. V. Prökl 1842

SOkA Cheb, F 1, FOL.:272

Mühlturm. ©rámek 1937

Mühlturm. ©rámek 1937

Befestigung 2013

Befestigung 2013

 
Befestigung 2013

Befestigung 2013

Befestigung 2013

Befestigung 2013

Befestigung 2013

Befestigung 2013

 
Befestigung 2013

Befestigung 2013

Befestigung 2013

Befestigung 2013

Befestigung 2013

Befestigung 2013

 
 

 
Interaktive Enzyklopädie der Stadt Cheb

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